Diagnostik

 

Knochendichtemessung

Als Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie, werden medizinisch-technische Verfahren bezeichnet, die zur Bestimmung der Dichte, bzw. des Kalksalzgehaltes des Knochens dienen.
Menschen mit vermindertem Kalksalzgehalt tragen ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche.
Betroffen sind vor allem Frauen in der Menopause, Männer über 50 Jahre, Raucher, Alkoholiker und Menschen mit Mangelernährung bzw. Vitaminmangel. Auch bestimmte Erkrankungen wie die Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), oder Medikamente wie Kortikoide begünstigen den Substanzverlust der Knochen.

CT

Die Computertomographie wird als schnelle und zuverlässige Methode zur Darstellung von Veränderungen an Knochen und bestimmten Weichteilen genutzt. Mit Hilfe von Röntgenstrahlen wird eine Querschnittsaufnahme der zu untersuchenden Körperregion erstellt. Dabei wird eine große Zahl von Röntgenbildern aufgenommen und im Computer ausgewertet. Die Bilder ergeben im Computer ein dreidimensionales Bild, das z.B. Tumore oder Ödeme erkennen lässt. Die CT erfolgt mit einer hohen Dosis an Röntgenstrahlen. Das sehr aussagekräftige Ergebnis dieser Untersuchung rechtfertigt jedoch die Strahlenbelastung.
Es erfolgt eine Zuweisung in die verschiedenen radiologischen Praxen vor Ort.

MRT

Die Magnetresonanz-Tomographie, auch als Kernspintomographie bekannt, ist eins der wichtigsten bildgebenden Untersuchungsverfahren in der Orthopädie. Mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen lassen sich selbst kleinste Veränderungen wie z.B. Entzündungen an Knorpel und Gelenken darstellen.
Diese sehr sichere Untersuchungsmethode ist völlig strahlenfrei. Sie sollte jedoch nicht bei Patienten durchgeführt werden, die einen Herzschrittmacher und bestimmte Metallteile (Gefäß-Clips, Platten, Nägel, Schrauben etc.) in sich tragen. Bei anderen Metallteilen wie künstlichen Gelenke oder der Spirale (IUP) kann eine MRT in der Regel durchgeführt werden.
Es erfolgt in der Regel eine Zuweisung an die ortsansässigen radiologischen Praxen.

Szintigraphie

Bei speziellen Fragestellungen zum Knochenstoffwechsel wird die Knochenszintigraphie eingesetzt. Dabei wird entweder eine bestimmte Körperregion oder der gesamte Körper von einem Facharzt für Radiologie untersucht.
Vor der Szintigraphie wird dem Patienten eine kleine Menge eines radioaktiven Mittels in eine Vene injiziert. Eine erste Aufnahme nach wenigen Minuten lässt die Durchblutung im untersuchten Bereich erkennen. Aufnahmen, die zwei Stunden nach der Injektion des Mittels angefertigt werden, zeigen den Knochenstoffwechsel an. Hierbei können Bereiche mit einer zu hohen oder geringen Stoffwechselaktivität lokalisiert werden.
Die Zuweisung erfolgt an die ortsansässigen radiologischen bzw. nuklearmedizinischen Praxen.

Funktions- und Kraftanalyse

der Extensorenmuskulatur des Rückens im Rahmen der MKT (medizinische Kräftigungstherapie) – Kieser, Hannover.
Siehe hierzu unseren Info-Flyer "Kraft als Medikament".

Röntgen

Knochen und Gelenke lassen sich mit Röntgenstrahlen sehr gut darstellen. Röntgenuntersuchungen sind mit den heute verwendeten Geräten nur noch mit einer geringen Strahlenbelastung verbunden. Die Einhaltung der zulässigen Werte wird gemäß den geltenden Vorschriften zum Strahlenschutz regelmäßig geprüft.

Sonographie

Die Untersuchung ist strahlenfrei und praktisch risikolos. Die Untersuchung kann bei Säuglingen Kleinkindern und Erwachsenen angewandt werden.
> Erkennen von Verletzungen der Sehnen, der Muskulatur und Reizzuständen am Schleimbeutel.
> Früherkennung von Hüftreifungsstörungen bei Säuglingen.
Konservative Behandlungen